French Toast

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Ich bin ja eine passionierte Langschläferin. Und vor dem ersten Kaffee eigentlich auch ein ziemlicher Morgenmuffel. Weil ich also immer so lange liegen bleibe, wie es nur irgendwie geht, bleibt vor der Arbeit kaum mal Zeit mich an den Herd zu stellen und ein Frühstück zu „kochen“. Als ich noch in Karenz war, habe ich das öfter gemacht. Aber jetzt esse ich wieder lieber Brot, Müsli und Obst. Der Babyhase mag das auch sehr gerne. Und der Babyhasenpapa macht uns fast jeden Tag einen superleckeren Smoothie aus frischen Früchten, das gibt Energie für den ganzen Tag.

Am Wochenende aber, wenn ich viel Zeit habe, mache ich uns gern ein warmes Frühstück. Einer meiner Favoriten war und ist der French Toast. Er ist ein großartiges Frühstück für Baby led weaning Babys. Man kann ihn in handliche Stücke schneiden, er behält gut seine Form und lässt sich beliebig kombinieren (siehe Tipps). Weil es sich um ein Babyrezept handelt, enthält das Grundrezept im Gegensatz zu konventionellem French Toast keinen Zucker. Ich muss ehrlich sagen, dass ich ihn gar nicht vermisse. Das reife Obst dazu ist süß genug für mich. Und weil ich French Toast so gerne mag, gibt’s ihn hin und wieder auch mal als Snack am Nachmittag. 😉

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zutaten (für 1 Erwachsenen und ein Baby):

  • 2 große oder 3 kleine Scheiben Toastbrot
  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • 1 Prise Ceylon-Zimt
  • 2 El Butter
  • Obst nach Belieben

Zubereitung:

  1. Ei, Milch und Zimt in einem tiefen Teller verquirlen.
  2. Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen.
  3. Toastscheiben von beiden Seiten in die Milch-Eier-Mischung tauchen und bei kleiner bis mittlerer Hitze in der Butter braten, bis er goldbraun ist. Nach etwa 3 Minuten einmal wenden. Die Butter sollte nicht zu heiß werden, da sie sonst braun wird und der Toast außen verbrennt, während er innen noch nicht gar ist.
  4. Fertigen Toast aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  5. Obst nach Belieben in Stücke schneiden und den French Toast damit garnieren.

Tipps:

  • Für BLW-Anfänger den Toast in längliche Streifen und das Obst je nach Sorte in größere Stücke oder pommesähnliche Sticks schneiden, die gut in den kleinen Händen liegen.
  • Zimt für Babys: Aufgrund des hohen Cumarin-Gehaltes ist der bei uns handelsübliche Zimt der Sorte Cassia nicht für Babys und Kleinkinder geeignet. Ceylon-Zimt enthält weit weniger Cumarin und schmeckt milder und feiner. Er kann in Maßen auch schon von Babys genossen werden. Man erkennt ihn ganz leicht: wenn auf der Packung „Ceylon-Zimt“ vermerkt ist, dann handelt es sich auch um solchen, ansonsten ist es der billigere Cassia-Zimt.
  • Für Kinder, Kleinkinder und Erwachsene, die es süß mögen, kann man den French Toast noch mit etwas Ahornsirup, Staubzucker oder Honig servieren. ACHTUNG: Ahornsiurp und Honig sind nicht für Babys unter 1 Jahr geeignet!.
  • Aus dem süßen French Toast wird eine pikantes Frühstück, wenn man den Zimt weglässt und ihn anstatt mit Obst mit Gemüsesticks und Frischkäse oder gebratenem Schinken oder Speck serviert (für Erwachsene oder größere Kinder).
  • Frühstücksbuch: Dieses und viele andere – hauptsächlich neue – Rezepte findest du in unserem Buch „Baby led weaning Frühstücksrezepte. 54 gesunde Frühstücksideen für dein Baby und die ganze Familie“.
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