Kerbel-Dip

Kerbel-Dip mit Joghurt und Sauerrahm auf babyspeck.at
Vielleicht habt ihr euch bei dem ein oder anderen Rezept schon gedacht, dass wir große Fans von Saucen und Dips sind. Am liebsten sind mir dabei immer Rezepte, die wirklich schnell gehen und für die ich nur wenige Zutaten brauche. Genau wie bei diesem Kerbel-Dip auf Joghurt-Rahmbasis.

Kerbel finde ich übrigens ganz toll, weil er so ein feines, zartes Aroma hat, das ganz wunderbar mit allen möglichen Frühlingsgemüsen harmoniert. Diesmal hatten wir den Dip, wie auf dem Bild zu sehen, zu Heurigen (neuen Kartoffeln) und Hendlhaxerl und am nächsten Tag gleich nochmal zu grünem Spargel. Der Babyhase findet Saucen und Dips zum Tunken übrigens toll, seit er BLW-Anfänger war. Am liebsten hatte er immer schon Joghurtsaucen. Mit etwa 8 Monaten war er geschickt genug, um sein Gemüse darin einzutauchen. Meistens hat er seine Gemüsesticks aber nur dazu verwendet, um den Dip in den Mund zu bekommen – runtergeschleckt, eingetaucht, runtergeschleckt, usw. Das geht auch viel einfacher als das Essen mit dem Löffel. 😉 Die meisten Baby led Weaning-Babys kommen früher oder später in diese „Dip-Phase“, wo sie mit Feuereifer alles eintauchen, was sie in die Finger bekommen.

Mit zweieinhalb findet der Zwerg es übrigens genauso spannend, den Dip selber mit dem Löffel aus der Schüssel zu nehmen und auf seinem Teller zu … naja, nennen wir es „platzieren“. Das macht er so gern, dass er nur Dip auf dem Teller hätte, wenn es nach ihm ginge. Es kostet dann immer einige Überzeugungsarbeit, bevor er akzeptiert, dass er erstmal was davon essen soll, bevor er sich wieder nachnimmt – immer diese Regeln!!! – hehe.

Kerbel-Dip

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten

Zutaten (für 250 g Dip – reicht bei uns für eine Mahlzeit):

  • 125 g Naturjoghurt (3,6%)
  • 125 g Sauerrahm / saure Sahne
  • 1 Tl Olivenöl
  • 1 SEHR kleine Knoblauchzehe
  • 2 Tl frischer Kerbel
  • Salz (optional)

Zubereitung:

  1. Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. Danach im Mörser oder mit einem großen Messer zu einer feinen Paste verreiben – wenn dein Kind schon etwas Salz essen darf, dann funktioniert das am besten mit einer kleinen Prise Salz.
  2. Joghurt, Sauerrahm, Olivenöl und Knoblauchpaste zu einer homogenen Sauce verrühren (z.B. mit einem Schneebesen).
  3. Kerbel fein hacken und unterheben.

Tipps:

  • Beilage: Dieser Kerbel-Dip passt wunderbar zu jeder Art von Frühlingsgemüse wie z.B. Spargel, Erbsenschoten, Kohlrabi oder Heurigen / neuen Kartoffeln. Wir essen ihn außerdem zu Hendlhaxerl und Fisch oder tauchen einfach Cracker und Grissini drin ein.
  • Variationsmöglichkeiten: Der Dip schmeckt auch mit anderen Kräutern wie Schnittlauch oder Petersilie. Ich würde diese allerdings nicht zum Kerbel mischen, da sein feines Aroma von den stärkeren Geschmäckern der anderen Kräuter überdeckt wird.
  • Kerbel kaufen: Wenn man Kerbel nicht im eigenen Garten hat, kann es etwas schwierig werden, welchen zu kaufen. Verpackt, wie andere Kräuter, habe ich ihn bislang noch nicht gesehen. Vermutlich weil Kerbel sehr schnell welk wird, wenn er einmal abgeschnitten ist. Ich habe ihn auf dem Markt in einem Topf gekauft und jetzt wächst und gedeiht er auf meiner Fensterbank. 🙂
  • Mehr Dips und Saucen: Wie wär’s mit unserem Koriander-Joghurtdip oder einem einfachen Kräutertopfen (für Kleinkinder)?

2 comments on “Kerbel-Dip”

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