Kürbis-Karotten-Kokossauce

Trari trara, der Herbst ist da! Die Herbstzeit wird häufig mit Kürbissen in Verbindung gebracht, sei es in den Rezeptmagazinen oder in den Schaufensterdekorationen. Dabei ist gerade der Kürbis eine Frucht, die aufgrund der langen Lagerfähigkeit fast ganzjährig Gaumenfreuden bereiten kann. Kürbis ist besonders auch bei BLW-Anfängern und ihren ersten Experimenten mit Essen beliebt, weil er leicht süß und weich ist. Daher kann er problemlos mit dem Gaumen zerdrückt werden. Nach Zucchini war bei Muziwu Kürbis ihr zweiter Kontakt mit fester Nahrung und sie war begeistert. Damals… ja im ersten Jahr, da hat sie so gut wie alles gegessen. Jetzt ist es eher ein Unfall, wenn ein Stück Kürbis in ihrem Mund landet.
Aufgrund der Größe des geschnittenen Gemüses ist das Gericht weniger für absolute BLW-Anfänger geeignet. Da das Gericht aber nur wenige Gewürze und Zutaten beinhaltet, ist es ideal, um das Baby an die nächste BLW-Phase heranzuführen: Wenn du das Gefühl hast, dein Baby hat den Grundgeschmack der einzelnen Gemüsesorten aussreichend kennengelernt, kannst du ein paar neue Gewürze hinzufügen. Und sobald es sein Fäustchen öffnen kann, kannst du ihm auch kleinere Stücke anbieten. Bei Muziwu war das mit ca. 7-8 Monaten, beim Babyhasen etwas früher zwischen 6 und 7 Monaten.

Babyrezept Kürbis-Karotten-Kokossauce von babyspeck.at.

Muziwu darf man für dieses Gericht nicht als Maßstab nehmen, denn sie hat fast nur Reis gegessen. Aber ich finde, ich habe mich dieses Mal fast selbst übertroffen. Der Geschmack der Kokosmilch gibt diesem veganen Gericht eine zart-cremige exotische Basis, die durch die Zitrone eine erfrischende Note und Leichtigkeit erhält. Ich hoffe, euch und eurem BLW-Baby schmeckt es genauso gut wie mir! 🙂

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten (für 2 Erwachsene und 1 Baby):

  • 1/2 Hokkaido (ca. 500 g Kürbis)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 mittlere Karotten
  • Saft einer 1/4 bis 1/2 Zitrone
  • 250 ml Kokosmilch
  • 100 ml Wasser
  • 3 Scheiben Ingwer (ca. 1 cm insgesamt)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL hochwertiges Öl zum Anbraten
  • Salz (optional)

Zubereitung:

  1. Zwiebel fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel auf kleinster Stufe glasig anschwitzen lassen.
  2. Währenddessen Kürbis gegebenenfalls schälen (siehe Tipps unten) und in kleine (ca. 1 x 1 x 1 cm) und große Würfel (ca. 1 x 2,5 x 2,5 cm) schneiden. Die kleinen Stücke werden sämig und machen die Sauce cremiger. Die Garzeit der großen Stücke beträgt ca. 15 Minuten.
  3. Ingwer und Kürbis zur Zwiebel hinzufügen und mit Kokosmilch aufgießen.
  4. Gewaschene Karotten in schräge dünne Scheiben schneiden, dem restlichen Gemüse beimengen und ca. 10 Minuten dünsten lassen. (Tipp für ungeübte Schneider siehe Tipps unten)
  5. Knoblauch schälen, klein hacken und mit Saft einer viertel Zitrone und Wasser zum Gemüse geben. Garen bis die Karotten und der Kürbis weich sind.
  6. Kürbis-Karotten-Kokossauce mit Reis, Tagliatelle, Dinkel- oder Einkornreis oder Fisch und Erdäpfeln servieren.

Tipps:

  • Junge Kürbisse, insbesondere der Hokkaido und Butternusskürbis, müssen in der Regel nicht geschält werden, da die Schale noch zart ist. Je größer der Kürbis ist, desto härter ist die Schale. Wer also Zeit sparen will, nimmt lieber kleinere Kürbisse und schält sie nicht oder nur grob.
  • Wer länger als 5 Minuten zum Karottenschneiden benötigt, zieht die Arbeitsschritte 2 (Kürbis schneiden) und 4 (Karotten schneiden) an die erste Stelle. Dadurch verlängert sich zwar die Zubereitungszeit, weil die Zeit, während die Zwiebel angeschwitzt wird, nicht optimal genutzt wird, aber es verringert sich auch der Stress.
  • WÜRZTIPP: Wer diese vegane Sauce noch weiter verfeinern will, kann noch Zitronengras oder unbehandelte Orangenschalen hinzufügen.

2 comments on “Kürbis-Karotten-Kokossauce”

  1. Carina Antworten

    Ich finde eure website super und habe schon viele Gerichte für meine zwei Kinder nachgekocht. Vielen Dank!lg,carina

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