Pasta mit einfacher Gemüsesauce

Pasta mit einfacher Gemüsesauce (babyspeck.at)
Wenn nix mehr im Kühlschrank ist, dann gibt’s Pasta mit einfacher Gemüsesauce. Ein paar Gemüsereste finde ich immer und eine Dose Tomaten hatte ich auch noch. Dann konnte es schon losgehen. Ich habe einfach verwendet, was noch da war und daraus eine einfache und schnelle Sauce gekocht. Der Babyhase war sowieso begeistert, weil ihm nichts so gut schmeckt wie Nudeln. Naja, stimmt nicht ganz. Nockerl (Spätzle) findet er noch besser. Aber mit Nudeln kann ich eigentlich auch kaum etwas falsch machen. Egal welche Sauce, egal welches Gemüse, egal welche Nudelform, es schmeckt ihm so gut wie immer. Gemüse, das er sonst nicht einmal von der Seite anschaut, isst er in Kombination mit Pasta mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit trotzdem.

Nudeln fand er übrigens von Anfang an super. Und deshalb kommen jetzt meine „Profi-Tipps“ für BLW-Anfänger:

  • Wir haben mit großen, dicken Nudelsorten angefangen, die gut in der Hand liegen. Fusilli, Farfalle, Rigatoni oder Penne eignen sich dafür z.B. sehr gut. Aber auch beim Spaghetti-Aufsaugen waren die Zwerge schon sehr bald ziemlich geschickt.
  • Die Nudeln für das Baby haben wir in einem Extra-Topf ohne Salz gekocht und unsere mit. Damit man nicht immer zwei verschiedene Töpfe mit den gleichen Nudeln am Herd stehen hat, kann man einfach eine größere Menge salzarmer Nudeln vorkochen und sie portionsweise einfrieren. Zum Auftauen einfach langsam mit kochendem Wasser übergießen, bis sie wieder weich und warm sind.
  • Wir haben zusätzlich zum Ärmellätzchen noch eine Stoffwindel auf den Schoß gelegt, damit die Sauce nicht am ganzen Körper klebt oder die Kleinen im Sommer einfach in der Windel in den Hochstuhl gesetzt. Nudeln mit Sauce patzen einfach!
  • Unbedingt den Boden abdecken (außer man hat gut abwaschbare Fliesen oder Ähnliches). Mit einer Wachstischdecke unter dem Hochstuhl oder auch ein paar Blättern Zeitungspapier kann man sich gut Abhilfe schaffen. Denn vor allem rote Sauce fand ich nicht so hübsch auf dem Parkett.
  • Das Gemüse entweder ganz klein (wie in diesem Rezept) oder ebenfalls in handliche, pommesgroße Sticks schneiden. So ist die Chance am größten, dass Babys, die den Pinzettengriff noch nicht beherrschen und würfelig Geschnittenes noch nicht so gut greifen können, auch etwas vom Gemüse erwischen.
  • Zurücklehnen, entspannen und genießen! 🙂

Mahlzeit,

wünscht euch eure Iris

Pasta mit einfacher Gemüsesauce

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten (für zwei Erwachsene und ein Baby):

  • 1 kleine Zwiebel
  • 15 cm Lauch / Porree
  • 1 große Karotte / Möhre
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 El Tomatenmark
  • 1 Spritzer Zitronensaft (frisch)
  • 3 El Olivenöl
  • optional: je eine Prise Salz und brauner Zucker

Zubereitung:

  1. Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. Lauch und Karotten in ca. 5 mm kleine Stücke schneiden.
  3. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel darin bei eher kleiner Hitze anschwitzen, bis sie glasig sind (ca. 5 Minuten). Dabei immer wieder umrühren.
  4. Karotten und Lauch hinzufügen, Deckel auflegen und ca. 5 Minuten mitschmoren lassen, bis sie deutlich weicher werden.
  5. Tomatenmark unterrühren.
  6. Dosentomaten zerkleinern (ich leere sie in eine Schüssel und schneide sie in paar Mal grob durch) und zum Gemüse fügen.
  7. Mit Zitronensaft und optional etwas Salz und braunem Zucker würzen (Salz und Zucker für Babys weglassen).
  8. Ca. 15 Minuten geschlossen köcheln, bis das Gemüse weich ist.

Tipps:

  • Variationsmöglichkeiten: Diese Pasta mit einfacher Gemüsesauce schmeckt auch Zucchini, Auberginen, Stangensellerie, Frühlingszwiebeln, Erbsen, Mais, etc. Einfach verwenden, was der Kühlschrank hergibt.
  • Würzen: Wer zusätzliche Würze möchte, kann frische oder getrocknete Kräuter verwenden. Sicherlich gut passen Petersilie, Basilikum, Thymian oder Oregano. Auch eine kleine gepresste Knoblauchzehe verleiht den Nudeln zusätzliche Würze (aber ich hatte keinen mehr). Die fertigen Nudeln haben wir mit geriebenem Parmesan bestreut (für Babys weglassen wegen des hohen Salzgehaltes).
  • Salz und Zucker: Wer regelmäßig unseren Blog liest, weiß, dass wir in unserer Küche praktisch komplett auf Zucker verzichten. Vor allem Süßspeisen kommen bei mir fast ohne Zucker aus und werden mit viel Obst garniert. Aber bei so manchen herzhaften Gerichten verwende ich gern eine kleine Prise braunen Zucker. Dadurch wird nämlich das Essen nicht süß, der Geschmack aber viel runder und man braucht weniger Salz. Mehlspeisen andererseits salze ich lieber ganz leicht, anstatt sie zu zuckern. Der Effekt ist ähnlich. Sie schmecken besser und man braucht weniger Zucker. Als der Babyhase BLW-Anfänger war, habe ich weder gesalzen noch gezuckert, aber seit er kein Baby mehr ist, mache ich es so, wie hier beschrieben. Dadurch halten sich sowohl die verwendeten Mengen an Zucker als auch an Salz noch immer in Grenzen und das Essen schmeckt einfach gut.
  • Mehr Nudelrezepte für BLW-Anfänger und die ganze Familie: Probier doch auch unsere Pasta Bolognese, Pasta mit Linsenbolognese oder Fusilli mit Zucchinisauce. Schnell gemacht ist die 10-Minuten-Tomatensauce.
  • Literatur: Manche nennen Gill Rapleys BLW-Grundlagenbuch die Baby led weaning-Bibel. Wir haben es einfach super-hilfreich gefunden und konnten mithilfe dieses Buches relativ angst- und stressfrei in die BLW-Zeit starten. Absolute Empfehlung!
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