Spinatlasagne

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Der Babyhase ist jetzt drei! Am Montag hat er seinen dritten Geburtstag gefeiert. Der Name „Babyhase“ passt schon lange nicht mehr und ich habe ihn auch seit Ewigkeiten nicht mehr so genannt. Aber für den Blog werde ich den Namen wohl behalten, damit keine Verwirrung entsteht. Das hat jetzt eigentlich gar nichts mit diesem Rezept für Spinatlasagne zu tun, aber ich wollte es nur loswerden. Ich war nämlich ziemlich nostalgisch in letzter Zeit. Der Zwerg erzählt mir seit Tagen, er sei jetzt „schon groß“ und „nicht mehr jung“. Sichtbar wird das natürlich schon in der Art und Weise wie ich koche, da ich ihm viele der Gerichte, die bei uns jetzt auf den Tisch kommen, als Baby nicht angeboten hätte. Diese Spinatlasagne zum Beispiel ist aufgrund des hohen Anteils an Frischkäse für Babys nicht wirklich geeignet. Für meinen „großen Buam“ (Bub) jetzt aber schon. 😉

Und wenn die Babys zu Kleinkindern werden und auch später, essen sie längst nicht mehr alles, was die Mama kocht. Der Babyhase hat gerade eine neue Spitze erreicht, so wenig wie ihm momentan wirklich schmeckt. Er bevorzugt starke Geschmäcker, am liebsten süß oder salzig, mit Essig oder gut gewürzt. Gemüse steht deshalb auch nicht auf seiner Liste mit Leibspeisen. Er kriegt zwar – anders als früher – nicht mehr die Krise, wenn etwas auf seinem Teller landet, das er vielleicht nicht essen will. Er rührt das Gemüse auf seinem Teller ganz einfach nicht mehr an. Komischerweise ist das bei Spinat anders. Blattspinat als Beilage mag er noch immer nicht. Aber mit mit Nudeln isst er ihn gern. Darum habe ich mit dieser Spinatlasagne zum Glück wieder einmal seinen Geschmack getroffen.

Spinatlasagne

Zubereitungszeit: insgesamt ca. 1 Stunde (Vorbereitungszeit: ca. 30 Minuten, Backzeit: ca. 30 Minuten)

Zutaten:

  • 7-8 Lasagneblätter
  • 250 g Blattspinat (gefroren)
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 500 g gehackte Tomaten (Glas oder Dose)
  • 250 g Ricotta
  • 100 ml Milch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 El Parmesan (gerieben)
  • 3 El Olivenöl
  • Kräutersalz
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Backrohr auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Gefrorenen Blattspinat mit 1 El Olivenöl in eine beschichtete Pfanne geben, zudecken und langsam erhitzen bis der Spinat aufgetaut ist. Hin und wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Das dauert ca. 15 Minuten.
  3. Währenddessen Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. 1 El Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen (ca. 3 Minuten).
  5. Gehackte Tomaten und etwas Kräutersalz hinzufügen und zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  6. Ricotta mit Milch, einer Prise Salz und Pfeffer vermengen.
  7. Aufgetauten Blattspinat vom Herd nehmen und auf einem Brett fein hacken.
  8. Knoblauch zum Spinat pressen und gut mit der Milch-Ricotta-Mischung vermengen.
  9. Eine mittelgroße Auflaufform mit dem restlichen Esslöffel Olivenöl bestreichen. Meine Auflaufform ist ca. 25×20 cm groß. Etwas kleiner geht auch, aber nicht größer, weil die Lagen sonst zu dünn werden.
  10. Zuerst eine dünne Lage Tomatensauce in die Form streichen.
  11. Mit 2-3 Lasagneblättern belegen (in meine Form passen zweieinhalb Blätter, ich breche sie einfach auseinander).
  12. Ein Drittel der Ricotta-Spinatmischung, dann die Hälfte der übrigen Tomatensauce darauf verteilen und wieder mit Lasagneblättern belegen.
  13. Die nächste Lage bildet wieder ein Drittel Ricotta-Spinatmischung, restliche Tomatensauce und die restlichen Lasagneblätter.
  14. Den Abschluss bildet das letzte Drittel Ricotta-Spinatmischung.
  15. Mit dem geriebenen Parmesan bestreuen.
  16. Bei 190°C (Ober-/ Unterhitze) ca. 30 Minuten backen, bis die Nudeln weich sind und der Käse goldbraun ist. Am besten immer wieder nachschauen, damit der Käse nicht verbrennt. Wenn er zu braun werden sollte, Lasagne einfach mit Folie abdecken.

Tipps:

  • Für Babys würde ich diese Lasagne nicht empfehlen. Sie besteht zu einem Großteil aus Frischkäse (Ricotta). Da Käse und Käseprodukte für Babys unter einem Jahr nicht geeignet sind, haben wir auf solche Gerichte im ersten Jahr einfach verzichtet. Mittlerweile koche ich aber wieder gern mit Käse. Der Babyhase ist vor zwei Tagen schon drei Jahre alt geworden und ihm hat die Spinatlasagne sehr gut geschmeckt.
  • Variationsmöglichkeiten: Die Tomatensauce kannst du anstatt mit Kräutersalz auch mit frischen oder getrockneten Kräutern wie z.B. Oregano oder Basilikum würzen. Außerdem kannst du die Lasagne auch mit Mozzarella bestreuen, was ebenfalls sehr gut schmeckt.
  • Mehr Spinat: Obwohl der Babyhase momentan kaum Gemüse isst, findet er Blattspinat super. Geht’s euch auch so? Dann probiert doch auch unsere Spinatknödel, die Spinat-Erdäpfelrösti oder die Gartengemüsesuppe mit frischem Spinat.

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